8/26/2012

“Missing someone gets easier every day, 
because even though it’s one day further from the last time you saw each other, 
it’s one day closer to the next time you will.”
—Peyton Sawyer
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Vermissen
Vermissen ist eines der ekligsten Gefühle, die ich kenne; wenn nicht sogar das ekligste.
Es zerfrisst einen, jeder Atemzug wird zum Gewaltakt, im Inneren klafft ein großes Loch, es schnürt einem die Kehle zu, sodass man fast erstickt. Man möchte nichts essen, nichts trinken. Man möchte nur im Bett liegen und die Wände anstarren, oder vielleicht einfach zwei Wochen schlafen, bis es einem wieder besser geht. Man möchte weinen und gleichzeitig möchte man lachend in Erinnerungen schwelgen, doch die Erinnerungen tun mehr weh, als den Schmerz 
zu lindern. Plötzlich haben die Tage 31 Stunden und man fühlt sich allein, verloren, vergessen und winzig klein. 
Man weiß, dass die Welt eines Tages wieder Farbe bekommt und nicht für immer schwarz weiß auf einen herunterblickt. Denn dies wird an dem Tag geschehen, an dem das Vermissen ein Ende hat, an dem das Loch im Inneren wieder mit Leben gefüllt wird, an dem man sich wieder frei, komplett und geheilt fühlt. An dem man das zurückbekommt, was man vermisst hat.

Kennt ihr dieses Gefühl? Findet ihr Vermissen auch so furchtbar oder gibt es ein Gefühl, was ihr als noch schlimmer empfindet?
Küsschen, Enya

Kommentare:

  1. schönes bild :)

    http://deraugenblickistdieewigkeit.blogspot.de/

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  2. Ohja,wie wahr was du da geschrieben hast!
    Liebe Grüße :)

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  3. Wundervoll geschrieben, ich kenn das auch! Der Text hat mich echt berührt, das Zitat ist auch toll! Ach ja und du bist so verdammt hübsch!! ♥♥

    Liebst LUNA

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  4. Richtig tolles Foto & schöner Text!

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