10/06/2014





Du strahlst und doch siehst du weg. So viele Geschichten spielen sich in deinem Kopf ab und eigentlich bist du glücklich. Aber irgendwo findest du auch unendliche Traurigkeit, Leblosigkeit, Verlassenheit. Du weißt nicht woher all das kommt, du weißt nur, dass es solche Seiten in dir gibt. Und dass sie jeden Moment an die Oberfläche kommen können. Warum weißt du auch nicht. Unterdrücken willst du all diese Dinge nicht, aber sie zu fühlen kostet so viel Energie. 
Also lässt du sie raus. Manchmal zeigst du es mehr, manchmal weniger. 
Und auf einmal fühlst du dich wieder leichter. Gereinigt. Und dann kannst du wieder die Dinge fühlen, die du so gerne fühlst. Glück, Zugehörigkeit, Liebe, Vertrautheit. Denn diese Gefühle sind so leicht, so schwerelos. Warum kann man diese Gefühle nicht immer haben, wenn doch alles gut ist? Warum mischt sich mit der Zeit Wut, Unsicherheit und Unglücklich sein dazu? Konstantes Glück sollte man in einem Marmeladenglas aufheben. Damit man es ständig einatmen kann. Oder einfach die Augen öffnen, ihnen ins Gesicht schauen und sie gerne zulassen, die Gefühle. Die Guten und die Schlechten.

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